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19.07.2016, 12:46 Uhr
FU Alb-Donau-Ulm sucht Gespräch mit Kreislandfrauen

In lockerer Runde trafen sich Vorstandsmitglieder der Frauen Union Alb-Donau/Ulm mit den Kreislandfrauen aus Ehingen und Blaubeuren, zu einem politischen Informationsaustausch in Blaubeuren. Im Vordergrund standen Themen die Frauen betreffen. Die Vorsitzende der FU Barbara Münch berichtete einige aktuelle Punkte aus dem gerade unterzeichneten Koalitionsvertrag der Grün-Schwarzen Landesregierung. Bezüglich des Wahlrechts strebt die neue Landesregierung ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit einer Landesliste an. "Darüber freuen wir uns sehr, denn damit könnte über die Landesliste der Anteil der Frauen im Parlament erhöht werden. Damit wird ein wichtiges Ziel der Frauen Union erfüllt", so Barbara Münch.

Zum Thema Bildung erklärte die FU-Vorsitzende, dass zahlreiche Anliegen der CDU im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurden.

Die Realschulen und beruflichen Schulen werden gestärkt, die Werkrealschulen erhalten eine Zukunftsperspektive und die Gymnasien bleiben bei ihrem Status als wichtige Säule der weiterführenden Schulen. Die Grundschulempfehlung muss an der weiterführenden Schule vorgelegt werden und die Eltern sollen schon von der 1. Klasse ab durch Beratungsgespräche bei einer guten Schulwahl für ihr Kind unterstützt werden.

Auch der Kinderbildungspass stellt für Familien eine Hilfe da, denn dadurch können die Kosten für einen Kindergartenplatz im 3. Kindergartenjahr um 75 Euro monatlich reduziert werden.

Ein Thema, das von Seiten der Kreislandfrauen genannt wurde, sind 450 Euro-Jobs, die von Frauen gerne wahr genommen werden, aber die Gefahr beinhalten, dass nicht in die Renten- und Sozialversicherungskasse eingezahlt wird, so die Vorsorge für das Alter nicht gewährleistet wird und damit der Grundstein für Altersarmut gelegt wird.

Hier ist vor allem mehr Aufklärung nötig, damit gerade auch junge Frauen überhaupt wissen, worauf sie sich einlassen.

Die Diskussion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeigte, dass diese allen Anwesenden ein wichtiges Anliegen ist. "Für die Zukunft sind vor allem auch Arbeitszeitmodelle interessant, die Eltern die Möglichkeit geben sich die Arbeits- und Familienzeit aufzuteilen, so die stellv. Vorsitzende der Frauen Union Kerstin Specht. Die Entscheidung von Müttern sich ganz der Familie zu widmen, muss man aber genauso wertschätzen, wie die der Eltern ihre Kinder in einer Kindertageseinrichtung betreuen zu lassen und arbeiten zu gehen, war die einhellige Meinung. Insgesamt zeigten sich alle anwesenden Frauen erfreut über das Treffen und die spannende Diskussion.
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